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Finding Europe with Lights: Nr. 32 funkt

Finding Europe With Lights (#FEWL) ist ein Projekt zur Konferenz re:publica, die im Mai in Berlin stattfindet. Das Thema der diejährigen re:publica ist "Finding Europe". Wir sind mit dabei!

Zum einen freue ich mich schon sehr auf das Wiedersehen mit meiner so genannten "Social Media Timeline" in Berlin als Teilnehmerin der re:publica. Und zweitens sind wir als Standort einer "Internet of Things"-Installation hier im Coworking Space auf Mallorca mit dabei. Aber eins nach dem anderen...

Finding Europe

Zum Motto "Finding Europe" der re:publica15 schreiben die Veranstalter:

re:publica 2015 finding europe"Europa ist ein Kontinent, ein Mit- und Nebeneinander unterschiedlicher Kulturen, ein Wirrwar von Sprachen, eine Allianz verschiedener Interessen, eine Idee. Aber gibt es die digitale Gesellschaft Europas?

Auf der re:publica 2015 möchten wir den digitalen Kulturraum Europa und seine netzpolitischen Besonderheiten beleuchten und sind uns sicher: Ein Update zur Betrachtung des ‚alten Kontinents’ lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Diversität."

Finding Europe with Lights

Und apropos "beleuchten": Passend zum Motto knüpft das Projekt Finding Europe with Lights verschiedene Standorte in Europa zu einem Netzwerk.

Dazu stellen so genannte Sensor-Hosts in den verschiedenen Ländern Europas spezielle Licht-Sensoren auf. Jeder der 28 Sensoren verbindet sich über ein eigenständiges Mobilfunknetz mit einer 3D-gedruckten Lampe in der STATION-Berlin auf der re:publica.

Dazu schreibt die re:publica in ihren News:

"Das Lampen-Arrangement zeigt während der re:publica die Farbschattierungen Europas: Während die Griechenland-Lampe schon in dunkles Dämmerungslicht verfällt, strahlt das Exemplar für Portugal noch in warmem Sonnenlicht. Die Licht-Installation visualisiert die feinen Unterschiede zwischen Tag und Nacht ebenso wie zwischen düsterem Wetter und Sonnenschein." (re:publica News)

Das fand ich ganz klasse und habe mich als Standort beworben. Tadaaaa: Für Spanien haben wir hier in Santanyí auf Mallorca den Sensor erhalten.

Bilder vom Sensor ES 32 in Santanyí

Zuerst haben wir den Sensor 32 hier auf der kleinen Terrasita des Coworking Spaces neben der Natursteinmauer aufgestellt:

Sensor 32 FEWL an Steinmauer in Santanyí

Jetzt steht der Sensor im deutlich helleren Schaufenster des Coworking Space und misst die Farbwerte der Umgebung: 

Sensor 32 FEWL im Schaufenster Rayaworx Coworking

Gar nicht so einfach hier einen hellen Ort zu finden, der nicht irgendwann im Laufe des Tages direkt von der Sonne angelacht wird. Dem kleinen Racker wurde nämlich das Baden im Sonnenlicht verboten...

FEWL Messwerte Europa

Die Daten der Sensoren sind für jeden via Internet abrufbar. Hier könnt ihr die aktuellen RGB-Werte (Rot, Grün, Blau) als Grafiken sehen, die Nr. 32 hier in Santanyí ermittelt und ins Netzwerk einspeist: thingspeak.ubirch.com/channels/32#publicview

Eine interaktive Landkarte zeigt zudem alle Sensoren des Projekts "Finding Europe with Lights" – per Klick gelangst Du zu der Karte, die Dich zu den einzelnen Sensoren-Standorten führt:

interaktive Landkarte Sensoren fewl

Bin schon sehr gespannt, wie das Projekt dann auf der re:publica ausschauen wird!

Fotos: DoSchu / Logo: re-publica.de / Screenshot: findingeuropewithlights.eu

 

Mit ☼ im ♥ geschrieben von Doris

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Klasse Headline für unseren Gast-Blogbeitrag

cowork klitmøller - screenshot rayaworx coworking

Auf der Coworking Europe Conference in Lissabon traf ich Rasmus Johnsen (Interview hier im Blog). Rasch stellten wir fest: Unsere Projekte haben sehr viel mehr Ähnlichkeit miteinander als mit den meisten Coworking Spaces der übrigen Konferenzteilnehmer.

Um nur 3 Themen zu nennen:

  • Unsere Coworking Spaces liegen nicht in der Stadt sondern in ländlicher Gegend.
  • Unsere Community hat viel mit Tourismus, Reisen und Freizeit zu tun.
  • Der Strand ist nicht weit vom Coworking Space

Passion Project im Gastbeitrag bei Cold Hawaii

Für sein Blog zum Projekt Cowork Klitmøller in Cold Hawaii fragte mich Rasmus einiges zu unserem Schritt, ins ländliche Santanyí zu ziehen. Also schrieb ich ihm einen Gastbeitrag zu meinem Passion Project Mallorca, Motorradfahren und Rayaworx.

Was führte uns auf die Mittelmeerinsel, was bedeutet mir Coworking, und wie gestalten wir Rayaworx.

Vielen Dank an Rasmus für die klasse Headline! Hier geht es zum Beitrag:
Rayaworx Coworking – you go, take a swim and go back - to work

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Space View :: Sunny Office in Europa

"Neue Perspektiven einnehmen und neue Gedanken zulassen" – Katja Andes
 

Als wir im August 2013 unsere Idee 'Coworking im Feriengebiet' recherchierten dachten wir, ooops Sunny Office macht ja genau was wir vorhaben. Und ein Name, wie er uns auch vorschwebte... Jedoch planen wir unseren Space als permanente digitale Oase - Katja Andes bietet mit Sunny Office quasi Coworking als Ferien. Also nahm ich Kontakt zu ihr auf und lernte sie in München kenne, als als sie dort Station machte.

Katja arbeitete über fünf Jahre als Beraterin in einer großen Firma bevor sie sich für die Selbständigkeit entschied. Eine Entscheidung für mehr Freiheit und Ortsunabhängigkeit. Denn Katja liebt es am Strand zu joggen, hat eine Schwäche für gutes Essen und verfolgt das Ziel fließend Spanisch zu sprechen.

2013 gründete Katja mit 'Sunny Office' ein Angebot von begeisternden Begegnungsorten für aufgeschlossene und interessierte Unternehmer und Freiberufler. Sunny Office verbindet dazu Coworking mit einer Wohngemeinschaft: Unter der Sonne Südeuropas arbeiten so mehrmals im Jahr Entrepreneure aus ganz Europa für jeweils ein bis drei Wochen zusammen. Das schauen wir uns jetzt mal genauer an!

Hallo Katja, wie kamst du zum Coworking?
 

Katja: Seit ich mich selbständig gemacht habe, habe ich immer gemeinsam mit Gleichgesinnten gearbeitet. Mir ist es sehr wichtig, ortsunabhängig zu arbeiten und als ich vor ein paar Jahren meinen Beraterjob gekündigt habe, ging ich erst einmal ins Warme und nahm meine Arbeit mit.

Dabei war die Organisation einer Unterkunft mit zuverlässigem Internetanschluss und gutem Arbeitsplatz viel schwieriger als gedacht. Als ich in Südspanien ankam, traf ich viele tolle Menschen, aber keine anderen Unternehmer und Freiberufler. Deshalb fasste ich den Entschluss, Sunny Office zu starten und damit eine wunderschöne Coworking und Coliving Umgebung für Unternehmer aus ganz Europa zu schaffen.

Was ist die Geheimzutat, die Sunny Office am Laufen hält?
 

Katja: Ich glaube es ist die Authentizität und Offenheit der Teilnehmer und die Leidenschaft, mit der das Team Sunny Office lebt. Wir achten sehr genau auf die Zusammenstellung der Gruppen beim Sunny Office, damit die Teilnehmer gut zusammenpassen und gleichzeitig unterschiedlichste Erfahrungen vertreten sind.

Beim Sunny Office findet ein intensiver Austausch statt, der nicht nur auf der fachlichen, sondern auch auf der persönlichen Ebene stattfindet. Nicht selten erhalten Teilnehmer die Inspiration ganz neue Wege zu gehen. Die meisten unserer Coworker kommen wieder und schließen nicht nur geschäftliche Kooperationen, sondern lang anhaltende Freundschaften beim Sunny Office.


Was erwartet Coworker beim Coworking mit Sunny Office?
 

Katja: Wer zum Sunny Office kommt, kann sich auf eine internationale Gruppe von authentischen Unternehmern und Freiberuflern aus verschiedenen europäischen Ländern freuen. Auch wenn etwas mehr als die Hälfte aktuell aus Deutschland und den Niederlanden kommt, waren bisher schon neun Nationen vertreten.

Wir verbringen eine bis drei Wochen in einer schönen Villa am Meer, in der wir wohnen und arbeiten. Wer zum Sunny Office kommt, kann ganz entspannt anreisen, weil wir uns um alles kümmern – von der Abholung am Flughafen, über die komplette Infrastruktur bis zur Gestaltung des Freizeitprogramms.

sunny office strandblick

Ist das dann wie in einem Club-Urlaub mit Gruppenzwang?
 

Katja: Nein nein, jeder ist frei in der Gestaltung des Tages, kann sich aber gerne Gruppenaktivitäten anschliessen. Der Tag startet für alle die möchten mit Sport am Strand und einem gemeinsamen Frühstück. Während des Tages arbeiten alle konzentriert an ihren Projekten und springen bei Bedarf für eine kurze Pause auch mal in den Pool.

Am Abend kochen wechselnde Teams für die Gruppe. Und wir nehmen uns rund eine Stunde Zeit, in der einer der Coworker eine aktuelle Fragestellung vorstellt und von allen Feedback und Unterstützung dazu erhält.

Eine besondere Komponente im Sunny Office ist, dass jeder Teilnehmer zu Beginn des Events seine Ziele für die Zeit im Sunny Office festlegt und diese auf Plakaten an der Wand hängen. So bekommen wir das Feedback, dass einige in der schönen Umgebung mit den konkreten Zielen produktiver sind als in der Umgebung zu Hause.

Welche Reiseziele stehen als nächstes auf Eurem Programm?
 

Katja: Wir wollen, dass unsere Locations einfach und schnell erreichbar sind. Deshalb bleibt unser Schwerpunkt weiterhin Südeuropa – dieses Jahr liegt der Fokus auf Spanien mit Barcelona, Andalusien, den Kanaren und bald hoffentlich Mallorca, wenn wir Euch besuchen kommen ;)

Ach, das wäre schön, den Pool im Space haben wir jedoch (noch?) nicht - dafür in 3km den Strand...
 

Katja: Wir testen stets neue Locations, und neben unseren Locations in Portugal bauen wir unser Netzwerk nach und nach in anderen Ländern aus. Wir freuen uns immer über spannende Empfehlungen. Ziele ausserhalb Europas sind ebenfalls nicht ausgeschlossen, aber unser Kern bleibt Europa.

Wo ist Dein persönlicher Lieblingsplatz beim Coworking mit Sunny Office?
 

Katja: Mein persönlicher Lieblingsort ist Andalusien. Dort arbeite ich dank unserer mobilen Netzwerk-Router wirklich überall und genieße vor allem den Blick von der Strandbar über das endlose Meer, wenn ich von meinem Laptop aufschaue.

sunny office coworking am meer

Den Arbeitsort zu wechseln bedeutet für mich die Möglichkeit neue Perspektiven einzunehmen und neue Gedanken zuzulassen. Die Weite der Landschaft in Andalusien und die Verbundenheit zur Natur dort erdet mich immer und macht es mir sehr einfach strategisch zu arbeiten.

Ja, das Gefühl kenne ich und geniesse es hier in Santanyí. Vielen Dank fürs Vorstellen Deines Projektes, Katja – y ¡hasta luego!
 

Hier geht's zu Coworking in der Sonne mit Sunny Office www.sunny-office.com

Fotos: Katja Andes / sunny-office.com

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Space View :: Combinat 56 in München

"Irgendwas ist immer los", freut sich Sina
 

Als ich 2009 vom Coworking-Virus angesteckt wurde, war das in München nur mit Gleichgesinnten im Café mit W-Lan erlebbar. Wir gründeten gerade einen Coworker-Verein, als Sina Brübach-Schlickum zur Baustellenbesichtigung des Combinat 56 in Westschwabing rief. Im Mai 2010 öffnete der Coworking Space seine Türen - und einige von uns waren die ersten Nutzer.

So fand ich damals als Coworkerin meinen flexiblen Arbeitsplatz und eine spannende Community dazu. Grund genug mit Sina zu erforschen, was die wichtigsten Zutaten für einen Space sind, der Coworker inspiriert und begeistert.

Liebe Sina, im Mai feierst Du mit dem Combinat 56 den 5. Geburtstag! Erzähl noch mal, wie kamst du zu Deinem Coworking Space?
 

combinat56 doschu coworking Sina: Als dreifache Mutter und selbständige Marktforscherin war ich das Arbeiten aus dem Home-Office rasch leid. Auf der Suche nach einem flexiblen Arbeitsplatz in kollaborativer Gemeinschaft wurde ich nicht fündig.

Not macht ja bekanntlich erfinderisch, und so entstand im Mai 2010 der erste Münchner Coworking Space – das Combinat 56 in Westschwabing. Bereits ein Jahr später wurde vergrößert und mittlerweile die Fläche verdreifacht.

Was ist die Geheimzutat, die das Combinat 56 am Laufen hält?
 

Sina: Die netten und offenen Menschen,  die hier arbeiten, sich einbringen und den Ort mit bespielen und gestalten.

Als Geheimzutat wirken unsere tollen Gemeinschaftsaktionen, so zum Beispiel unser Fußballturnier, die Blutspende-Aktionen, die regelmässigen "fix & freitags"-Events – aber auch spontane Geburtstagsrunden.

Irgendwas ist immer los…

Was erwartet Coworker beim Coworking in Deinem Space?
 

Sina Combinat 56 MünchenSina: Zunächst sind wir für alle Freiberufler jeglicher Coleur offen. Der Kaffee ist bei uns inklusive, weil beim Kaffeeklatsch in der Küche viel entstehen kann. Es gibt im Grunde alles, was man zum guten Arbeiten braucht.

Dazu bietet das Combinat 56 in einem professionellen Umfeld flexible Arbeitsplätze und Besprechungsräume für den individuellen Bedarf.

Hier kann man Gleichgesinnten begegnen, sich verbal in Austausch begeben, sich inspirieren lassen, halbtags und rund um die Uhr arbeiten oder einfach nur mal Kaffee trinken.

Ja, die Kaffeemaschine ist mir als Kommunikationszentrale noch lebhaft in Erinnerung. Das war so mein Favorit. Wo ist Dein persönlicher Lieblingsplatz in Deinem Space?
 

Sina: Vorne am Eingang in einem der schönen grünen drehbaren Ohrensessel – siehe mein Foto, das ich Dir mitgebracht habe. Da könnte ich stundenlang hocken und mir das Kommen und Gehen anschauen.

Vielen Dank, liebe Sina, und herzliches Dankeschön für die prima Business Community, die ich durch Dich im Combinat 56 habe!
 

Hier gehts zum Combinat 56, Adams-Lehmann-Str. 56, 80797 München-Westschwabing – und nicht vergessen: 13. Mai 2015 feiert das Combinat 56 den 5. Geburtstag!

Fotos / Logo: combinat56.de

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Space Log: Visitenkarten & Flyer sind da

flyer Rayaworx Coworking & Meeting Space

Ein weiterer Meilenstein im Aufbau unseres Startups hat einen Haken bekommen: Die neuen Visitenkarten sind da! Dazu haben wir drei Postkarten-Motive als Flyer, die ich mit auf die Cowork 2015 in Stuttgart nehmen werde.

Ja, ihr lest richtig: Print-Produkte!

Also Visitenkarten sind denke ich unstrittig: Es ist besonders auf Events einfach ein gutes Element, damit sich die neu kennen gelernte Person im Nachhinein besser erinnert und gleich alle Kontaktdaten zur Hand hat.

Bewährt haben sich die Moo-Cards, die für eine Karte verschiedenen Motive auf der Rückseite bieten. Da wird nicht nur eine Karte mit Kontaktdaten übergeben: Meist ergibt sich ein Gespräch über das bevorzugte Motiv.

Mit dem Flyer können wir besonders zum Launch griffig erklären, was "Coworking wo andere Urlaub machen" bedeutet. Für Empfehlende ist so notiert, was Rayaworx in Santanyí bietet. (Habe ich heute schon mit einer netten Bekannten in Santanyí getestet.)

Wie bei den Visitenkarten gibt es auch hier verschiedene Motiv-Varianten. Da ist der Postkarten-Flyer ein prima Kommunikationsmittel. Selbstverständlich nutzen wir auch über Facebook-Seite, Twitter- und Instagram-Profil für den Kontakt – wenn wir an unser eigenes Online-Verhalten denken, suchen wir da auch nicht ständig nach neuen Kontakten. Als Anstoss hilft ein Papierwerk mehr.

santanyí rayaworx

es Trenc mallorca santanyí

es pontas mallorca santanyí

Entsprechend den Rückmeldungen zur Version 1.0 wird es eine Version 2.0 geben, die wir zum Launch dann breiter streuen werden.

Und jetzt bist Du dran: Gefallen Dir die Motive?

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