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"2 Años" Rayaworx Coworking Santanyí

Kommenden Mittwoch, 7. Juni, feiern wir in Santanyí zwei spannende Jahre mit vielen Erlebnissen, Kontakten und Erkenntnissen rund um die Coworking Community von Rayaworx. (scroll for English)

Es gibt Schnupper-Coworking, Besichtigung des Coworking Spaces und Podcast-Studio, Kennenlernen, ... Der Meetingraum ist dann Team Office für alle Coworker, die an dem Tag auch produktiv sein müssen.

Im Eingang zum Rayaworx machen wir Marktbesucher auf uns mit einem Glücksrad und temporären Tattoos aufmerksam. Zu gewinnen sind Gutscheine oder Give-Aways von Coworkern und lokalen Geschäften oder Marktständen, leckere Pop-Cakes, und und und. Coworking-Interessierte, Kooperations-PartnerInnen, FreundInnen und Bekannte nehmen an der Tombola teil, die unsere Coworking Community zusammen bringt – per Gutschein für spannende Dienstleistungen. Dazu verlosen wir auch beliebte Rayaworx-Devotionalien.

"2 Años" am 7. Juni 10:30-19:00. Sehen wir uns?

rayaworx coworking mallorca

On Wednesday, June 7th, we will be celebrating two exciting years in Santanyí, with lots of experiences, contacts and insights about the coworking community of Rayaworx.

You may come to try out coworking, have a look into our coworking space as well as podcast room, meet other people from our coworking community... The meeting room is going to be a team office for all coworkers, who need to be productive on the day.

At Rayaworx' entrance we will attract the local market visitors with a wheel of fortune and temporary tattoos. Prizes are vouchers or give-aways from coworkers and local shops or market stalls, delicious pop cakes, and and and. Coworking-interested folks, cooperation partners, friends and acquaintances participate in a community raffle to connect with other people in our coworking community - by voucher for exciting services. And yes, there will be popular Rayaworx memorabilia, too.

"2 Años" on June, 7th, 10:30 am to 7 pm. Are you in?

Mit ☼ im ♥ geschrieben von Doris • Dieser Beitrag "2 Años" Rayaworx Coworking Santanyí erschien zuerst im Blog Rayaworx.eu

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Vor 2 Jahren... / Two years ago...

...öffneten wir in Santanyí die Türen zum Coworking Space Rayaworx. Wir freuen uns, in den letzten zwei Jahren so viele Menschen getroffen zu haben: Für gemeinsames Schaffen, gegenseitiges Inspirieren und um die Freude am Leben auf einem wunderbaren Flecken dieser Erde zu teilen.

Herzliches Dankeschön an unsere Coworking Community!

Bitte vormerken: Am 7. Juni steigt die Feier zum 2. Jahrestag.

Coworking Hosts Rainer Doris Rayaworx Mallorca

Rainer & Doris, Rayaworx (Santanyí, Mallorca)

...we opened the doors to the Coworking Space Rayaworx in Santanyí. We are delighted to have met so many people in the last two years: For working together, mutual inspiration, and sharing the joy of living in a wonderful place on earth.

Many thanks to our coworking community!

Please note: we invite you to the celebration for the 2nd anniversary on June, 7th 2017.

flowers anniversary coworking space rayaworx

Thank you for the flowers & love!

Mit ☼ im ♥ geschrieben von Doris • Dieser Beitrag Vor 2 Jahren... / Two Years ago... erschien zuerst im Blog Rayaworx.eu

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Coworkation: Was ist das, wer macht das?

Coworking ist ja für viele noch Neuland, Coworkation, also die Kombination von Coworking und Reisen, noch mehr. Wie kombinieren Menschen ihre Reiselust mit beruflicher Tätigkeit unterwegs? Was ist ihnen wichtiger: Die Location oder die Coworking Community? Samantha Wolf ist diesen und anderen Fragen nachgegangen.

Sam lernte ich auf der europäischen Coworking Konferenz kennen. Mir gefiel gleich, dass sie das Thema Coworking und Tourismus nicht nur studiert sondern auch ins Reisen und Arbeiten von Coworking Spaces aus eintauchte. Als Coworkationist war Sam unter anderem auch bei uns in Santanyí auf der Insel Mallorca. Damals wollten wir natürlich mehr wissen zu ihrer Coworkation Studie, siehe hier: Future of Work – Sam will's wissen.

Coworkationst Samantha Wolf - Coworking und Reisen

Was hat sie zu Coworking und Tourismus herausgefunden, die frischgebackene diplomierte Wirtschaftpädagogin / Master of Arts (M.A. HSG) in Management, Organisation und Kultur?* Das erzählt uns Sam jetzt im Interview.

Herzlichen Glückwunsch zum Studienabschluss, Samantha! Coworking und Tourismus hast Du in Deiner Masterarbeit betrachtet – wie passen diese beiden Welten zusammen?

Samantha: Sehr gut – wie sich herausgestellt hat. Denn immer mehr Leute können oder müssen von unterwegs arbeiten. Die Verfügbarkeit eines Ortes, von dem aus man gut arbeiten kann, wird damit wichtiger für die Entscheidung, wohin es gehen soll. Hotels, Hostels oder Coffee Shops reichen da nicht mehr aus. Einerseits bieten sie oft kein produktives Umfeld, sie lassen einen minimalen Standard an nötiger Infrastruktur vermissen. Andererseits sind sie schlicht zu unpersönlich.

Nur knapp 60 Prozent der Befragten in meiner Studie empfanden Hotels als gute Plätze zum Arbeiten auf der Reise. Bei Hostels, AirBnB-Unterkünften sowie Coffee Shops fiel der Wert noch wesentlich niedriger aus.

Hingegen empfanden 90 Prozent der Befragten Coworking Spaces als gute Arbeitsplätze unterwegs. Die Spaces bieten reisenden Unternehmern, digitalen Nomaden und generell allen, die von unterwegs noch etwas arbeiten wollen oder müssen, einen gewissen minimalen Standard. Eine Basis, um produktiv arbeiten zu können: einen Tisch, einen bequemen Stuhl, eine gute Internet-Verbindung und ein produktives, motivierendes Umfeld. Denn so können die Befragten ihre Arbeitszeit effizient nutzen und haben noch genügend Zeit für den 'vacation'-Teil im Coworkation.

Work hard play hard ist das Motto von vielen Menschen – die Kombination von Coworking und Tourismus widerspiegelt dies und den Trend zu hybriden Ferien (multipurpose holidays).

Interessante neue Begriffe, die musst Du uns erklären, ja? Welche Erkenntnisse hast Du gewonnen?

Samantha: Schwierig das zusammenzufassen. Viele. ;) Am glücklichsten war ich wohl über die Erkenntnis, dass Coworking und Tourismus tatsächlich einen Zusammenhang haben. Und dass sie für einander relevant sind. Am Anfang konnte ich mir da nämlich nicht so sicher sein – 2014 an der Coworking Europe Conference in Lissabon waren du und Rainer nämlich noch so ziemlich die Einzigen, die wissend nickten, als ich meine Idee zur Masterarbeit vorstellte.

Insofern ist die Tatsache, dass Coworkation bestens in eine Reihe genereller Tourismus-Trends einzuordnen ist wohl eine der wichtigsten Erkenntnisse.

Zum Beispiel bietet Coworkation eine neue Möglichkeit zu so genannten multipurpose holidays. Das sind Ferien oder Reisen, die mehr als ein Ziel verfolgen. Eine derartige Coworkation kann zum Beispiel sein, Tauchen zu lernen und gleichzeitig mit einem eigenen Projekt endlich durchzustarten. Hybride Ferienreisen werden immer beliebter je mehr die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmen – und je weniger Zeit im Alltag für solche «side projects» bleibt.

Einen weiteren Trend greifen die Coworkation Betreiber erfolgreich auf: die so genannte 'Neo-Tribalization'. In einer Gesellschaft, in der traditionelle Orientierungsrahmen wie Religion und Familie an Bedeutung verlieren, suchen sich Menschen neue 'Sinngemeinschaften', denen sie sich freiwillig anschliessen. Das zeigt auch meine Befragung, in der viele Coworker die Community eines Coworkation Spaces als einen der wichtigsten Gründe für ihren Aufenthalt dort nannten. Coworkation Spaces sind Treffpunkte für derartige Sinngemeinschaften, Anziehungspunkte – touristische Attraktionen im weitesten Sinne. Ich könnte hier noch eine Reihe weiterer solcher Tourismus-Trends aufzählen – sie zeigen, wie relevant Coworking bereits für den Tourismus gewisser Destinationen ist, oder sein könnte.

Coworkationists sind Coworker

Gibt es statistisch betrachtet einen typischen Coworkation-Coworker? Sind darunter auch Coworker mit Kindern?

Samantha: Ja den typischen Coworkationist gibt es – und nein, keine Kinder. Coworkationists sind typischerweise unverheiratet, kinderlos und circa Mitte 30. Sie sind gut ausgebildet und technologieaffin. Konsequenterweise arbeiten die meisten von ihnen in wissensintensiven, online basierten Jobs im Dienstleistungssektor. Viele bezeichnen sich auch als Entrepreneur.

Coworkationists ähneln sich auch in ihren Einstellungen. Persönliche Freiheit und Flexibilität sind ihnen extrem wichtig. Oft wichtiger als die finanzielle Sicherheit eines festen Jobs. Auffällig ist, dass jeweils über 85 Prozent der Befragten ihre Arbeit als 'fulfillling' (erfüllend) und 'exciting' (spannend / aufregend) empfinden. Da diese Coworkationists oft an Dingen arbeiten, für die sie brennen, sehen sie kaum eine Notwendigkeit Arbeit und Vergnügen zu trennen. Für viele gehen diese vermeintlichen Gegensätze Hand in Hand – work-life-blending statt work-life-balance ist die Devise der Coworkationists, die in vielen Punkten charakteristisch für die so genannte hyperflexible GenerationY scheinen.

Ach, da fällt mir noch eine Anekdote zur Kinderfrage ein: Unverheiratet heisst nämlich nicht Single. Tatsächlich gaben zusätzlich zu den 17 Prozent verheirateter Coworkationists über 35 Prozent der Befragten an, in einer Beziehung zu sein. Insgesamt waren also weniger als die Hälfte der Teilnehmer Single. Während meiner Teilnahme am Coworking Camp in Tunesien habe ich denn auch zwei solcher Pärchen kennengelernt – das ist jetzt knapp zwei Jahre her und mittlerweile haben sie beide ein Baby. Und legten für die Babypause eine «stationäre» Phase ein. Ich bin gespannt, ob sie ihren nomadischen Lifestyle wieder aufnehmen, und ob die Zahl der «Coworkation Kids» mit der Zeit steigt.

Hast Du eine Lieblings-Location für Coworkation herausgefunden?

Samantha: Nein. Die Wahl einer Coworkation Location ist ebenso individuell wie die Wahl einer Ferien-Destination. Einige mögen es warm, andere zieht es in den Norden. Die eine bevorzugt Städtereisen, ein anderer sehnt sich nach Ruhe und Natur.

Entsprechend unterscheidet sich die Destination nach Zweck und Form der Coworkation-Reise. Um ein paar Beispiele zu geben:

  • Kreative, die eine Pause vom Stadtleben brauchen und in einer neuen Umgebung Inspiration suchen, halten Ausschau nach einem Coworkation Space auf dem Land.
  • Der privat surfende Unternehmer will vielleicht neue Kontakte knüpfen und geht nach Teneriffa.
  • Die Journalistin, die sich nach Sonnenwärme und guten Tapas sehnt, wird nach Mallorca reisen.

Oft geht es dabei weniger um die konkrete Destination, als um den Space und die Community die man dort erwarten kann. 61 Prozent der für meine Studie Befragten gibt an, in erster Linie wegen des Coworkation Spaces gekommen zu sein. Die Location war für sie sekundär. Einige erklärten gar, sie seien nicht wegen sondern trotz der Destination, die sie eigentlich als unattraktiv empfanden, gekommen. Solche Resultate zeigen die starke Anziehungskraft von Coworkation Spaces und damit auch ihr Potenzial für den Tourismus.

Coworkation: Coworking Space wichtiger als Destination

Welche Tipps kannst Du aus Deinen Studien für Menschen ableiten, die sich für Coworkation interessieren?

Samantha: Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren! Dabei empfehle ich zwei Dinge zu beachten, die ich weniger aus meiner Studie als vielmehr aus meinen persönlichen Erfahrungen ableite:

Erstens ist es, insbesondere für 'Anfänger' wichtig, ein möglichst konkretes Ziel zu haben und die Coworkation Zeit etwas vorzuplanen. Wer sich ohne Zielsetzung aufmacht, erliegt vielleicht den attraktiven Ablenkungen der Feriendestination. Es kann schwer fallen, dem Strand, den Tapas, den Ausflugs- und Sportmöglichkeiten zu widerstehen. Da kann es schon zu einem Gefühl von Fear of Missing out (FoMo) kommen – besonders auf der ersten Coworkation und wenn diese nur eine kurze Zeit dauert.

Die geplante Coworkation wird dann schnell zu einer reinen vacation, die Ideen für die berufliche Tätigkeit bleiben Ideen. Eine erfolgreiche Coworkation braucht daher nach meiner Erfahrung eine gute Portion Disziplin und eine work hard – play hard-Einstellung. Bereits vor dem Reiseantritt sollten Coworkationists überlegen, welches Verhältnis von Ferien und Arbeit sie anstreben, und welche Zeitfenster sie für welche Aktivitäten vorsehen.

Zweitens nicht gleich aufgeben, wenn das erste Experiment missglückt. Mit Coworkation Spaces ist es ganz ähnlich wie mit Coworking Spaces – nicht jeder passt zu jedem. Die Konzepte, Orte, Hosts, Communities, etc. sind völlig verschieden und jeder Coworkation Space einmalig. Wem es am einen Ort nicht gefiel, der wird den nächsten vielleicht am liebsten gar nie mehr verlassen.

Genauso ist es ja auch mit den Coworking Spaces in einer Stadt – jeder ist anders aufgestellt. Für die Betreiber von Spaces: Welche Anforderungen haben Coworkation-Coworker? Unterscheiden sich diese von "normalen" Coworkern?

Samantha: Knapp 80 Prozent der von mir befragten Coworkationists sind mit Coworking vertraut, bevor sie eine Coworkation machen. Die beiden Gruppen 'Coworkation-Coworker' und 'normale Coworker' überschneiden sich also stark und sind so auch in Sachen Anforderungen sehr ähnlich.

Natürlich wird aber vieles, was zuhause als selbstverständlich angesehen wird, auf Reisen zu einer konkreten Anforderung. Zuoberst auf der Liste:

  • Zuverlässiges Internet
  • Gute Stühle und Schreibtische
  • Eine freundliche, eher ruhige, und vor allem produktive Atmosphäre

Coworking Spaces helfen hier: Denn statt im Hotelzimmer allein oder im Hostel neben Gästen in Partystimmung versuchen zu arbeiten, können sie sich im Coworkation Space mit Leuten umgeben, die genauso arbeiten und produktiv sein wollen.

Werden wir in 30 Jahren nicht mehr von Tourismus sprechen, weil flexibler Ortswechsel ganz normal stattfindet?

Samantha: Insbesondere unter jungen, gut ausgebildeten Wissensarbeitern scheint es tatsächlich eine Tendenz zu einem Leben on the move zu geben. Steve Munroe, einer der Gründer von Hubud, hat in einer Panel Diskussion mal gesagt: "The migration to everywhere is underway". Wer sich in der Coworking und Coworkation-Szene bewegt, ist geneigt dem zuzustimmen. Oft liegt hier aber wohl auch ein gewisses 'Bubble-Denken' vor. Ich glaube ja, wir werden flexibler, und ja, wir werden mobiler. Momentan gilt das aber noch immer nur für einen kleinen – wenn auch wachsenden – Teil der Gesellschaft. Unternehmen und deren Arbeitsbedingungen reagieren momentan doch noch erst sehr langsam auf diese Trends und Tendenzen.

Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten für immer mehr Leute: Ausschlafen und dafür am Abend länger arbeiten, über Mittag die Sonne geniessen und dann bis Mitternacht arbeiten, oder ab und zu von unterwegs oder aus dem Ferienhaus arbeiten. Diese neuen Chancen werden zunehmend genutzt.

Ob diese wachsende Flexibilität in der Arbeitswelt und das damit einhergehende Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit tatsächlich zu einer Welt führen, in der wir nicht mehr reisen sondern einfach permanent mobil sein werden, wie Brian Chesky einst vorhersagte …. das wird sich zeigen. Sicher ist, dass die Zeitpläne des Lebens und Arbeitens zunehmend heterogener und individueller werden und dass die aktuellen demografischen und soziokulturellen Veränderungen einen gravierenden Einfluss auf den Tourismus haben werden.

Wie hat sich für Dich persönlich das Eintauchen in die Coworking-Szene und die eigenen "Coworkations" angefühlt?

Samantha: Das war eine tolle Erfahrung. Die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Coworking-Szene hat mich wirklich beeindruckt. Sich in dieser Szene zu bewegen stimmt einem wirklich positiv.

Ich habe in dieser Zeit unglaublich viele neue Leute kennengelernt und Freundschaften auf der ganzen Welt geschlossen. Besonders bereichernd fand ich die Vielfalt an unterschiedlichen Lebensstilen und -einstellungen in die ich durch diese ganz unterschiedlichen Leute Einblick erhalten habe.

Ausserdem habe ich natürlich zahlreiche neue Orte besucht, darunter viele die ich sonst vermutlich nie in Betracht gezogen hätte – und überall habe ich mich willkommen, aufgehoben und zuhause gefühlt.

Was wirst Du als nächstes tun?

Samantha: Ich bin fest davon überzeugt, dass Coworkation für zahlreiche Tourismusdestinationen grosse Chancen bieten kann. Insbesondere für solche, die ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft haben und solche, die ihre besten Zeiten hinter sich haben. Coworkation ist ein innovatives Tourismuskonzept, welches solchen Orten bei der Erschliessung neuer, zukunftsträchtiger Kundensegmente helfen kann. Ausserdem glaube ich fest an das Potenzial der Ideen und Konzepte welche sowohl Coworking als auch Coworkation zugrunde liegen: Community, Kollaboration und Mobilität. Aus diesen Gründen werde ich das Thema auf jeden Fall weiterverfolgen, am Ball bleiben, weiter darüber sprechen, schreiben und informieren.

Das Ganze war für mich viel mehr als eine Masterarbeit und der Abschluss meiner Studie bedeutet für mich keinesfalls das Ende meiner Coworkation Zeit – im Gegenteil. Jetzt wo die Arbeit endlich durch den universitären Prozess durch ist, kann es so richtig los gehen. Momentan arbeite ich daran, meine Erkenntnisse aufzuarbeiten und für die Coworking Szene nutzbar zu machen.

Deklariertes Ziel der Arbeit war es aber von Anfang an, nicht nur Coworking Spaces zu helfen, ihr touristisches Potenzial zu nutzen. Genauso möchte ich touristischen Destinationen bzw. den federführenden Personen im Destinations-Management aufzeigen, welchen Wert Coworking Spaces für sie haben könnten, wo sie von ihnen lernen, mit ihnen zusammenarbeiten und von ihnen profitieren könnten. Das ist wohl der schwierigere Teil der Umsetzungsarbeit – aber ich bin dran!

Auf jeden Fall bleibe ich der Coworking und der wachsenden Coworkation Szene erhalten – Ich zähle mich ja mittlerweile selber zum festen Inventar und so schnell werdet ihr mich nicht mehr los!

Das ist ja klasse! Dann freu ich mich auf die nächste Coworkation bei uns – oder ganz verwegen: Vielleicht suchen wir ja mal gemeinsam einen schön gelegenen Coworking Space andernorts auf...

Links zur Vernetzung mit Samantha Wolf:
coworkationist.com • twitter.com/coworkationist • Medium.com/@floWSam

* Wolf, Samantha (Nov. 2016). Coworking as a new relevant trend for tourism? An exploratory study. [Master Thesis]. Institute for Systemic Management and Public Governance (IMP-HSG). University of St. Gallen (unpublished). Betreuender Professor der Master-Arbeit war Pietro Beritelli, dessen Forschungsgruppe sich mit betriebs- und volkswirtschaftlichen Fragen in Tourismus und Verkehr befasst.

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Side Effects of Freelancing

Insights from last week's digital nomads meetup Mallorca

Freelance work has some challenges, working freelance as a digital nomad even more. Coworking helps solving a lot of those, as a coworker from San Francisco confirmed at the last digital nomads meetup at bedndesk*. I also gathered some experiences I'd like to share with you.

To exchange perspectives, about 20 people met for "Startups and Future of Work, Daysk and Happyforce". This time I went on my own, as none of our coworkers had time to join me. Exactly after coworking host Matias' introduction I arrived at s'Arenal. Then three guys – Ben and Julien from Daysk, and Dani from Happyforce – started the discussion. They explained how they worked before as employees, how they worked as freelancers, and how they now organize working at their startup –respectively how Dani works in a company which gives employees a great range of flexibility. After a short while everybody else joined the discussion and shared their experiences.

Startups and Future of Work - Meetup Mallorca

Remote work alienates you from your team

Almost all of them mentioned that despite clever communication tools at work, you loose a feeling for your colleagues. Working remotely you are unable to recognize their moods, or you won't sense if they are not feeling very well.

For example, you write an email asking for some support, your colleague replies to you in an aggressive tone – and you have no clue what happened as this colleague is usually very helpful. But maybe your colleague is developing a bad cold and tries to get her/his work done. And that may trigger that unexpected reaction – just because you don't see the person in real life.

None of sometimes useful gossip will get through to you either. And in case you are the only person working remotely: Be prepared to be forgotten by your colleagues after a while. They don't mean it, but it happens as you are the only person not being present. So it is in your interest to make your colleagues think of you from time to time.

Better choose coworking diversity

When switching from working at a company to working from home, one of the participants had a great time. As a programmer the day was structured the way he wanted, the fridge was full with drinks and food to cook meals... After a while he realized, "Good heavens! I did not leave my apartment for days!" I feel socially isolated.

So he started to work from a coworking space – and fell in love. There he works on his own, but in his coworking space he gets to know so much creativity in the professional world, he never imagined before. His recommendation: Join a space with different kind of coworkers, not just programmers, as this proofed to be very helpful.

Challenge: two freelancers working from home

One of the participants told us about the time when he moved to the home office as a freelancer after an employee's life. He was enthusiastic but then he realized: There was alread somebody working from home. His wife.

She is a creative web designer with a free division of her working day. For years, she was not accustomed to someone else in her work environment. And he was so enthusiastic about the new way of work that he wanted to talk about it, or get her opinion.

Recommendation: If you switch to freelancing, and your partner already works from home: try working from a coworking space.

Rather coworking space than hostel

A digital nomad from San Francisco just discovered how enriching coworking is for her, too. Before that, she had been touring the world for three years – trying to work from cafés or hostels. But most of the people she met there were in their early 20ies; and on holidays.

However, she is on workation – work and vacation. Quite recently she discovered coworking spaces for herself and is simply thrilled – about the productive working atmosphere as well as the coworking community into which she may dive in.

coworking community meetup mallorca

Coworking community 

And that also describes my feelings quite well: It's always a pleasure to connect with coworking communities in other spaces. Thanks to Matias for organizing the regular digital nomads meetup! And a thank you to the participants who shared their experiences so frank and open. 

Until next time / hasta la próxima!

* Links:

With ☼ in my ♥ written by Doris • This article Side Effects of Freelancing was published first in the Blog Rayaworx.eu

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RaynaCast 04 – Die 4-Stunden-Woche

4 Stunden arbeiten und den Rest der Woche frei haben? Das klingt sehr verlockend. Sind wir deswegen auf Mallorca? Nein! Wir sind hier, weil es keinen auf Coworkationists ausgelegten Coworking Space auf der Insel gab. Und wir der Meinung waren und sind, so etwas muss es geben. Und jetzt gibt es ihn, Coworker kommen und tauschen sich aus mit uns – unter anderem über New Work, Future of Work, Gegenwart der Arbeit...

Dabei werden immer wieder bestimmte Blogs, Podcasts und auch Bücher erwähnt, die grossen Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsgestaltung der (meist) digital tätigen Coworker haben. Häufig gab ein Buch den Ausschlag es einfach mal zu probieren jenseits der Festanstellung zu arbeiten.

Allen voran steht hier “Die 4-Stunden-Woche” von Timothy Ferriss. Seit 2006 auf dem Markt und ein 'Klassiker des Genres' wie es so schön heisst. Sehr beliebt und einflussreich bei den digitalen Nomaden, also der Gruppe von New Workern, die ortsunabhängig quer durch die Welt reist und dabei ihrer selbstgewählten und -gestalteten Arbeit nachgeht.

Zig-Millionen mal verkauft, Rang 1 in mehreren Amazon-Verkaufs-Charts, da muss doch was dran sein. Oder ist das nur ein grosser Bluff? Ein Hype? und Tim Ferriss war nur der Erste, der es erkannt und ausgenutzt hat?

In der 4. Folge von RaynaCast habe ich mir das Buch endlich gründlich vorgenommen, und das nicht alleine. Unser Coworker Markus wäre nicht bei uns über den Winter, wenn es dieses Buch nicht gäbe – OK, vielleicht hätte es ein anderes gegeben. Darüber und über andere Einflüsse aus dem Buch, was gut und schlecht ist, reden wir bei uns unter dem Sonnenschirm.

Interview unterm Sonnenschirm bei Rayaworx auf Mallorca

Und hier geht's zum Hörgenuss:

Markus steckt unter anderem hinter http://www.be-committed.de und http://www.rc-com.de. Wir haben ihn übrigens hier im Blog bereits zu seiner Coworkation auf Mallorca befragt: Coworker Markus liebt den Winter auf Mallorca.

In der nächsten Podcast-Folge geht es dann um "Das Handbuch für ortsunabhängiges Arbeiten" von Tim Chimoy. Freut euch drauf.

Links zur Podcast-Folge "Die 4-Stunden-Woche"

Zur Vertiefung gibt es hier die Links zu den erwähnten Inhalten online:

Mit ☼ im ♥ geschrieben von Rainer • Dieser Beitrag RaynaCast 04 - Die 4-Stunden-Woche erschien zuerst im Blog Rayaworx.eu

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