Blog

Business plus Freizeit ergibt "Bleisure"

In punkto Zukunft der Arbeit und neue Formen des Zusammenarbeitens lernen wir ja nie aus. Gerade stolpern wir im US-amerikanischen Online-Magazin "Officing Today" über Bleisure. Ein Kunstwort geformt aus Business und Leisure (Freizeit). Andere Quellen sprechen auch von der Kombination Blur und Leisure, was mit "blur" auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeiten und Freizeit hinweist*.

In der Studie "Future of Work" von Raconteur / Google 2014 zeigen die Einschätzungen der Befragten, wohin die Reise geht. Diese Technologien werden in den nächsten fünf Jahren den größten Einfluss auf unsere Art zu arbeiten haben:

  1. Cloud computing (40%)
  2. Tablets (39%) & Smartphones (31%)
  3. Social Media (25%)
  4. Mobile Apps (25%)
  5. Web Collaboration Tools (23%)

Zumindest für Wissensarbeiter können viele Locations zum Arbeitsort erklärt werden - "work anywhere". Über die Cloud und tragbaren Geräte ist das Arbeiten inklusive gemeinsamer Projektbearbeitung mit Kollegen möglich.

Nicht nur auf Geschäftsreisen: Bleisure

Logisch dass damit auch besonders auf Geschäftsreisen der Erholungsaspekt zunehmend Beachtung findet:

"Many have flexible working hours, we are connected 24/7, and our work is pretty much always with us: be it though smartphone, laptop or some other mobile device. (...) It should therefore come as no surprise that employees are also trying to blend their leisure time with their work related assignments." - schreibt Prof. Sebastian Reiche in seinem Expatrius Blog 

Die Verknüpfung geschäftlicher Verpflichtungen mit Freizeitaktivitäten spiegelt sich ebenso in aktuellen Begriffen wie workation (work & vacation) oder bizcation (business & vacation) wider.

Mandelbaum Schafe MallorcaIm Artikel von Officing Today The ‘Bleisure’ Revolution – How Tech Giants are shaping the workplace of tomorrow” illustriert eine Infografik das Thema. Dazu Arbeitsplatz-Gestaltungen bei Facebook, Google und Twitter, die Freizeitaspekte in den Business-Alltag tragen.

Dank Professor Reiche sind wir auf diese Studien-Zusammenfassungen aufmerksam geworden, die zur tieferen Beschäftigung mit "Bleisure" einladen:

Liegt der Arbeitsplatz der Zukunft im Freizeitparadies?

Wenn wir also von nahezu jedem Flecken der Erde unseren beruflichen Aufgaben nachkommen können, dann können wir auch bewusst unseren Arbeitsort an einen Urlaubsort verlegen.

Wir glauben: An manchen Tagen liegt der Arbeitsplatz in Zukunft durchaus im Ferienparadies. Lasst euch dazu beispielsweise vom Surfer Rasmus Johnsen inspirieren: Rasmus erzählt uns im Interview von "Cold Hawaii" & Coworking in Klitmøller.

Und deshalb starten wir den Coworking & Meeting Space im ländlichen Südosten Mallorcas. Denn hier gibt es jenseits des Arbeitspensums jede Menge Erholung und Inspiration pur.

* siehe Artikel "Work Revolution is Blurring Boundaries" von Edwin Smith in raconteur.net
Fotos: CC-BY-NC-ND Rainer Schuppe / Rayaworx.eu

Mit ☼ im ♥ geschrieben von Doris

Like it? Share it! Wir freuen uns über Deine kleine aber feine digitale Anerkennung.



<< Zur vorigen Seite